6 1/2 Tassen

12. Februar 2012 at 16:20 (in eigner sache, Leben) ()

Mensch, ich wünschte mir doch nur einen Menschen als Freund zu haben der noch seine 6 1/2 Tassen im Schrank hat. Der nicht am Border-Line-Syndrom leidet, kein Alkohol Problem hat, nicht dumm wie Stroh ist, noch introvertiert, uneherlich und unzuverlässlich oder infantil ist.

Es ist zum Kotzen, ich fühl mich wie ein Alien unter all diesen Menschen und doch kann ich nicht ohne sie. Am liebsten würde ich ja ohne sie leben. Irgendwie ist das, der ewige Versuch die Quadratur des Kreis zu vollziehen.

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Darf ich vorstellen, Fräulein Sumisu

15. Juni 2010 at 20:39 (in eigner sache, Leben) (, , )

Fräulein Sumisu

Miss Smiths

Fräulein Sumis macht mir die Tage das Leben schwer und hat deshalb heute zu Strafe Stubenarrest. Der geneigte Leser kann es sich vielleicht schon denken, das meine Katze Ausgang in den Garten hat und diesen eigentlich nie verlässt, da er gut eingezäunt ist. Ja genau, eigentlich. Denn seit neustem steht ein großer Steingrill am Zaun. Den besteigt sie nun seid ein paar Tagen, bis hoch auf’s Plateau des Schornsteins und sitzt da wie ein Adler auf seinen Horst. Sicherlich ein schöner Anblick für uns und ein noch schönerer Ausblick für sie, nun hat sie das gemacht was zu erwarten war. Sie sprang über den Zaun in Nachbars Garten, der mit unendlichen weiten gesegnet ist. Das tat sie Vorgestern zum 1. Mal, als ich drüben war.

Gut dachte ich mir, sichert du das Hochplateau erstmal mit Stahldraht (was anderes hatte ich nicht zu Hand), doch was macht Madame heute Nacht? Springt trotzt der Sperranlage einfach über den Zaun und trifft sich mit dem Hofkater zum Schäferstündchen. Bemerkt habe ich das erst als ich kurz um Mitternacht zu Bett gehen wollte. Mit Taschenlampe und Naschwerk ausgerüstet ging’s in den Garten, im schein des Lichtkegels ,blitzen mich die Augen des Katers an, Sumisu ward nicht gesehen.
Dürfte ich also, mitten in der Nacht, über den Zaun steigen, zum Glück stand im Keller noch eine zweite Leiter, so das ich mit meiner und der des Hausmeister, relative bequem in Nachbars Garten einsteigen konnte. Ach ja, der Zaun steht hier eigentlich nur, weil unser geliebter Nachbar so ein anständiger deutscher ist, der den Zaun damals ganz fix aufbaute, weil ich mal sein Grundstück betrat und er mir gleich mit der Polizei drohte wenn ich jenes nicht verlassen würde.
Suchen, rufend und mit der Schachtel Trockenfutter raschelnd in der einen Hand und der Taschenlampe in der anderen Hand stand ich nun auf der anderen Seite. Mir schon ausmalend wie ich dem Nachbar oder der Polizei erklären soll, was ich denn hier mache und in der sorge das ich dann Sumisu nicht gar nicht mehr zurück locken könne. Zum Glück kam niemand und konnte Sumisu wieder einfangen.

Das war also nichts, es bedarf einer Lösung, damit sie nicht mehr auf`s Hoch Plateau steigt. Also habe ich zwei Blumentöpfe zertrümmert und die Scherben auf den first des Grills, mittels Mörtels, geklebt. Die Verschandelung des Grills nahm ich in Kauf, wenn es denn das Problem lösen soll, wovon ich auch fest ausgegangen bin. Am Abend habe ich dann Sumisu wieder raus gelassen. Es dauerte keine 5 min. und sie schaffte es trotz dessen wieder über den Zaun. Miststück. Alles umsonst, was nun, den Grill kann ich nicht mehr umsetzen, der ist frisch verputzt und wiegt über 300 kg.

Meine Nachbarin, gab mir den Rat, das ich sie kastrieren soll, ihre Katzen machen nämlich keine Anstalten über den Zaun zu klettern. Jetzt habe ich nun diese Woche einen Termin beim Tierarzt. In der Hoffnung das dann hilft und sie das Interesse verliert über den Zaun zu springen. Für uns beide ist das zur Zeit kein Vergnügen.

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Ich kann komische Menschen sehen

15. Juni 2010 at 20:34 (in eigner sache, Leben) (, , , , )

Ich frage mich immer wieder auf was für Menschen ich treffe, und wen ich da so kennen lernen? Vor allem erschüttert es mich, wenn längere Bekanntschaften und auch Freunde auf einmal Äußerungen von sich geben, bei den es einen den Boden unter den Füßen weg reißt.
So war es denn auch letzten Freitag. Die Zeit schien mal wieder reif für ein absurdes Verhalten. Ein Freund kam zum Grillen vorbei, mit seinen Fahrrad. Er wollte es mit in meine Wohnung nehmen, ich bat ihn es draußen im Hof anzuschließen, da es mir in der Wohnung im weg stünde und nicht unnötig Dreck in die Wohnung geschleppt werden muß. Das paßte ihm nicht, er hatte sorge das es draußen geklaut würde. Ich machte dann den Vorschlag, das er es doch (hinten) in den Garten stellen kann, da geht je keiner rein und außerdem sitzen wir ja auch gleich draußen. So konnte also seinen geliebten Fahrrad nichts passieren, zu dem war ein schloß drum.
Mürrisch machte er es dann auch, um dann, wie immer, mit Straßen Schuhen erstmal in die Wohnung zu marschieren. Als wenn ich ihn nicht oft genug gesagt hätte das ich das nicht möchte.
Ich bin ja diese Respektlosigkeit schon gewohnt und habe mich nicht weiter aufgeregt, da ich für seine besonderen Umstände Verständnis habe – auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte. Die nächste Stunde, war er dann ziemlich mies gelaunt und ist dann nach einen Einkauf wieder nach Hause gefahren. Er sei von mir enttäuscht und geknickt. Anscheint weil ich darauf bestehe, das meine Ansage als „Gastgeber“ vom „Gast“ zu respektieren sei. Als er ging, brummelte er noch etwas von die Freundschaft sei gelaufen.

Ich kann eigentlich nur den Kopfschütteln und möchte mich dazu auch gar nicht weiter auslassen, so ein verhalten ist mir zu Infantil.

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Die Sonne

7. Juni 2010 at 17:42 (in eigner sache, Liebe) (, , )

Ich bin die Sonne,
stehe im Zentrum meines Ichs,
um mich herum dreht sich die Welt,
die ich mir mach, wie sie mir gefällt

Meine strahlen erfreut die Menschen,
spendet es ihnen Freude im Herzen,
doch komm mir nicht zu nah,
sonst versenk ich Dir noch das Haar

Ziehe ich alle in meinen Bann,
schenke ihnen wärme irgendwann,
doch wer nicht spielt nach meinen Regeln,
den werd ich bis zum Pluto kegeln

Mein Helles leuchten stammt nicht vom Feuer,
es ist mein Antlitz, das ist dir nicht geheuer,
so hell – das es dich blendet,
damit dein Blick mein inneres nicht schändet

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Das gib`s doch gar nicht!

21. Mai 2010 at 00:03 (Gesellschaft, in eigner sache) (, , , )

Ich lege gerade hier eine CD nach der anderen in meinen Schleppi – da passt der Titel gerade sehr gut von „Der Wolf – Gib`s doch gar nicht“ zu dem Thema welches mir schon seit 3 Wochen Bauchschmerzen bereitet. Auf meiner letzten Cocktail Party kam ich mit meinen Freunden und Bekannten in eine Diskussion. Kurz zur Einleitung – ich beschwerte mich über meine Erfahrungen mit Polizisten und deren schlechten Ausbildung. Aufhänger war, das ich vor Jahren mal bei einer Nazi Demo mit einer Packung Kreide in Tasche ausgestattet an vielen Laternen und Tram Pfeilern GG20 NO NAZI dran schrieb. Dabei wurde ich immer wieder von Polizisten angehalten abgeführt, an die Wand gestellt, meine Personalien kontrolliert. Das ich mich dabei nicht sonderlich gut fühlte und das sie, die Polizisten nach Schema F handeln und dabei das GG (Grundgesetz) nur oberflächlich kennen, darauf will ich gar nicht weiter ein gehen. Nur kurz, vorgeworfen wurde mir Sachbeschädigung bzw. Verunreinigung. Nach einer Rücksprache mit dem Einsatzleiter durfte ich gehen und weiter machen. Da es einen Verunreinigungs Paragraphen in diesem Sinne nicht gäbe und Sachbeschädigung durch Kreide gar nicht möglich ist – sollte eigentlich jeder mit Gesunden Menschen Verstand wissen.

Soviel zur Vorgeschichte. Nun war die vorherrschende Meinung meiner Gäste zu diesem Thema, das ich von der Polizei als Provokateur eingestuft wurde und das es rechtens wäre mir das zu verbieten (meine Meinung mit Kreide öffentlich kund zu tun). Denn durch meine Aktion könnte so ein Nazi sich provoziert fühlen und mir gegenüber gewalttätig werden. Da entgegnete ich:“dann kann ja schon meine Anwesenheit als langhaariger Provokation genug sein“. Aber jetzt kommst dicke! Meine Gäste sind nämlich auch der Meinung, der Logik folgend wer provoziert ist schuld, so z.b. das eine Frau die einen Minirock trägt, selbst schuld sei wenn sie vergewaltigt wird! Nicht ich brachte dies Argument, das kam ganz alleine von ihnen.

Bei der Vorgeschichte sehe ich es ja noch ein das man da unterschiedlicher Meinung sein kann, ob so eine Aktion okay ist. Ich habe auch genug Verständnis für die Polizei, weil es halt auch Menschen sind die Fehler machen, nicht perfekt sind und die versuchen die Demo ohne Ausschreitungen ablaufen zu lassen. Doch bei dem Standpunkt, das wer sich an die Regeln hält der schuldige sein soll, zieht es mir die Fußnägel hoch.

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Grausiges Fundstück

20. Mai 2010 at 23:06 (in eigner sache) (, )

Tic Tac Toe - Ich find dich scheiße

CD Cover von Tic Tac Toe - Ich find dich scheiße

Gestern hatte ich mich dran gesetzt um ein Care Paket für FernsehKritik.tv zu packen, gefüllt mit Videokassetten. Holger Kreymeier hatte nämlich in irgend einer Folge seine Zuschauer gebeten ihm Alte Fernsehen Aufnahmen zu zu schicken. Neben bei sind mir dann meine Alten CD aus den 90er Jahren in die Hände gefallen. Und wie das dann so ist, wenn ich erstmal in Kisten aus der Vergangenheit wühle und dabei zurück schaue. Frage ich mich manchmal – mit einen schmunzeln – war ich das, ist das von mir? Vor allem als mir dieses Meisterwerk der Cover Gestaltung in die Hände fiel. Mal sehen was ich in 15 Jahren aus einer Kiste hole – mich dann grausen wird, was mir heute gefiel.

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Wer bin ich?

20. Mai 2010 at 02:04 (in eigner sache)

Ich bin…

borniert, liberal, geduldig, aufrichtig, nachgiebig, freundlich, nachdenklich, ausdauernd, flexibel, aufmerksam, locker, besserwisserisch, sauer, schweigsam, dominant, gutaussehend, ehrgeizig, beharrlich, schlank, verschlossen, feige, ordentlich, stur, unsozial, frech, aller Weltstyp, männlich, unbekannt, vorlaut, Harmonie liebend, geil, rechts, traurig, Schmutzfink, spendabel, aktiv, unsportlich, müde, unzufrieden, zufrieden, offen, lustig, vernünftig, unhöflich, kurzatmig, dickköpfig, still, albern, links, Wissenschafts-Anhänger, modern, zornig, unvernünftig, mutig, neidisch, weiblich, rechthaberisch, Reinheits liebend, ärgerlich, schön, dumm, unaufmerksam, besonnen, ruhig, Einzelkämpfer, selbstbewußt, grün, Team fähig, fleißig, sportlich, gemein, neugierig, steif, ernst, tüchtig, feinfühlig, alt, streitsüchtig, streng, umweltbewusst, unflexibel, grob, fröhlich, sparsam, schwach, ungeduldig, gläubig, falsch, sozial, unfreundlich, stark, unvorsichtig, hässlich, verletzend, wach, klug, geizig, faul, unnachgiebig, laut, vorsichtig, konservativ, gefährlich, unordentlich, gesprächig, lieb, höflich, jung geblieben, verletzlich….und vieles mehr.

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Ich wär so gern ein Schwein

20. Mai 2010 at 00:39 (Einfach schön, in eigner sache, Natur) (, )

Wenn ich im nächsten leben wieder geboren werde wünsche ich mir als Schwein auf die Welt zu kommen, aber bitte nur als Sau. Die Keiler haben immer Tennisball dicke Eier und einen Schwanz der einen Korkenzieher gleich kommt, wobei als Sau das dann auch wieder nicht so genial ist. Oder doch? Nun ja, jedenfalls das tolle ist, das Säue einen 30 minutigen langen Orgasmus haben. Eine Gute Freundin meinte darauf hin, das sie gar nicht wußte was sie dann die ganze Zeit mache solle. Wie wärs mit genießen. 🙂

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Wie Kätzchen zu mir fand

3. Mai 2010 at 13:00 (Einfach schön, in eigner sache) ()

Es war im Feb 2002, ich war mit meiner damaligen Freundin auf den Weg ins Kino, als ein um Hilfe rufendes miauen meine Aufmerksamkeit weckte, unter einen Auto versteckt rief sie nach uns. Sie saß dort, ein wenig verwildert, sah aber Gesund aus. Wir hielten inne, entschieden uns aber dann weiter zum Kino zu laufen, das Kätzchen folgte uns beiden über Gehwegen und Gärten zum Kino.
Wir betraten das Kino, natürlich ohne Kätzchen, und schauten uns einen Film der Spät Vorstellung an. Beim besten Willen will mir nicht einfallen was wir geschaut hatten, aber an Details mit Kätzchen erinnere ich mich als wenn es gestern gewesen wäre. Nach der Vorstellung fragten wir uns, was wir denn nun machen, falls das Kätzchen noch da sein sollte? Welche überflüssige Frage, wir nehmen Sie auf, ist doch klar! 🙂

Leeloo möchte es gerne warm

Raus aus dem Kino und einige Schritte in Richtung Heimat, sprang sie aus den Büchen zu uns – hatte sie tatsächlich neben dem Kino die ganze Zeit gewartet – nun folgte uns nun bis nach Hause.
Oje, zu Hause wartet allerdings noch ’n Kater, der nicht erfreut war sein sich ausgesuchtes Heim mit so einer Mieze von der Straßen zuteilen. Wie häufig begrüßte er uns an der Tür. Fix war ihm klar das wir etwas mitbrachten.
Ui ui, ganz schön dicken Schwanz hatte er bekommen. Mit Kätzchen ging’s ganz schnell ins Badezimmer. Katerchen kratzte und mauzte aufgeregt vor der Tür. Wen wir da wohl mitgebracht haben?

Drinnen im Bad, saßen wir beide mit Kätzchen. Da es meiner Freundin nicht ganz genehm war, das wir ne halb verwilderte Katze von der Strasse zu uns in die Wohnung holten, duschten wir Kätzchen. Sie ließ es sich Anfangs auch gefallen, doch als das nasse Wasser seinen Weg durch ihr struppiges Fell bis auf die Haut fand, war`s ihr zu viel und weihte erst mal kräftig das Badezimmer ein.
Trocken gerubelt, körbchen mit Decke und mit Futter versorgt ließen wir sie im Badezimmer allein, damit sie ruhe fand und wir uns um Katerchen kümmern könnten. Der allerdings interessierte sich für unsere Aufmerksamkeit nun gar nicht , war er doch viel zu neugierig was und wer dort in seinen Badezimmer sitzt.
Die Nacht sollten beide getrennt von einander verbringen, Kätzchen im Badezimmer und Katerchen den Rest der Wohnung. Doch wie konnten wir so Herzlos sein, Kätzchen in diesem kalten, ungemütlichen Raum in dem sie von uns geduscht wurde, alleine zu lassen. Zum Glück hat sie nie ein Trauma davon getragen. Später verbrachte sie ganz gerne die Zeit sogar schlummert im Waschbecken. Die nächsten Tage brachten wir die beiden Katzen einander näher. Katerchen machte schnell klar wer hier das sagen hat, ein gefauche hier eins da und die Fronten waren geklärt. Kätzchen von Natur aus eh beschneiden und dankbar nahm’s gelassen hin. Da wir keine Ahnung hatten wem die Katze gehörte, brachten wir natürlich Aushänge in der Umgebung an, doch zum Glück meldete sich niemand und so konnte sie bei uns bleiben. Schnell war auch ein Name gefunden, inspiriert durch den Film „Das Fünfte Element“ gaben wir ihr den Namen Leeloo.

Doch so wie alles einmal beginnt, endet es auch im Leben. Vor einigen Wochen kam sie von ihrer Tour in der Natur nicht mehr zurück, es war nicht das erstmal das sie nicht nach Hause fand, doch diesmal war’s das letzte mal. Eine Nachbarin fand sie Tod im Gebüsch, ihre Hüfte war total verschoben, irgendwas hatte sie schwer verletzt. Begraben in der Erde findet sie nun ihre Ruhe.

Sie war die verschmuste, liebste und bescheidene Katze die ich kannte.

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Ein Band für die Ewigkeit

2. Mai 2010 at 16:45 (Einfach schön, in eigner sache, Liebe) (, )

Ohje, heute bin ich mal wieder aus einer dieser fesselende und mich packende Träume erwacht. Ich brauche Minuten um  zwischen Traum und Wirklichkeit zu unterscheiden, so real erscheinen sie mir in meinen Kopf, das ich meine noch das Salz auf ihrer Haut schmecken zu können. Mich an den Duft des Frühlings erinnere, ihre zarte geschmeidig Haut gleich wie Seide spüre, unsere beider Körper auf einander liegen und der klang unserer Stimmen den Raum von unseren Liebes Bekundungen erfüllen. Unser beider blicke, tief in die offenen Augen unserer Seele wandern, das pulsieren der herzen im gleichen Takt spüren, das dies Band für die Ewigkeit geknüpft wurde. Ein unbeschreibliches Gefühl von wärme und Geborgenheit durch strömt unsere Leiber voll liebe, jenes  das einzige scheint sich zu verdoppeln, wenn man es teilt. Ein letzter Kuss und BANG, reißt es mir die Augen auf und liege alleine in jenen Bette, das ich noch vor einen Wimpern schlag mit ihr teilte.

Meine Sinne sammelnd liege ich da, noch schnappend nach der süsslichkeit eben jenes erlebten, komme ich zurück ins hier und jetzt. Denke ich zurück und bin immer wieder verwundert, das jenes Band schon vor 6 Jahren zerbrach, mich aber noch an jene Liebe fesselt. Mich in meinen Träumen besucht und häufig an sie denken muss, doch nun gar nicht mit den Gedanken, wieder ein Paar zu sein. Liebe ich sie heute, wie eine Schwester, auch wenn mir meine Träume etwas anderes zeigen. Das mag vielleicht überraschen, doch für mich ist sie heute eine andere, hat sich verändert, entwickelt, von der unbefangenen Freude verloren, grüblerisch und ängstlich geworden.

Ich erzähl hier nicht nur von dem Gefühl der Liebe, dessen Band mich immer noch an sie bindet, sondern von dessen sein der Liebe. So wünsche ich mir das sie wieder zu sich und Ihrer Lebensfreude zurück findet, die sie einst mal empfand. Glücklich mit ihrer Liebsten wird und wieder offen auf die Welt zu gehen kann.

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