Karius und Baktus

15. Juni 2010 at 20:37 (Fundstücke, Gesellschaft) (, , , )

Heuer habe ich meinen Blog Tag, da nehme ich mir die Zeit und schreibe und kommentiere was mich so bewegt und mir widerfahren ist. Ich bin nicht so der Typ der aus dem Bauch heraus schreibt. Lieber schlafe ich noch eine Nacht darüber und denke nach. Schnellschüsse gehen bekanntlich nach hinten los. Jetzt muß ich erstmal schauen über was ich denn so schreiben wollte.

Achja, es war die Lena, die mich drauf brachte mal in die Wiki zu schauen, denn sie erwähnte in einen Interview das sie noch Hörspiel Kassetten hörte, und neben Bibi Blocksberg fiel dann auch Karius und Baktus. Nee, dachte ich, was die gib`s noch? Ich bin davon ausgegangen das diese beiden Jungs in absolute Vergessenheit geraten sind. Als Kind hatte ich die in der 80er auch als Hörspiel gehört, auch wenn sie bei mir keinen pädagogischen zweck erfüllten. Ich habe sie einfach nicht ernst genommen. Das feine ist ja, das man heute einfach so in die Wiki schaut und sich informieren kann. Was erfahre ich da, die Geschichte über die beiden stammt von 1949 und aus Norwegen. So alt ist die schon? Und was sehen meine entzückende Augen, ganz unten am ende des Artikels? Nee das ist nicht wahr, ein Link zum Film von Karius und Baktus.

Wenn ich die beiden da so sehen, ist das für mich der reinste Horror, diese Puppen sind scheußlich. Chucky – die Mörder Puppe ist dagegen ein Märchen für den Kindergarten, richtig fies und widerlicher kommen sie in dem Video herüber. So wie es sein sollte. Na jedenfalls zeigen mir solche Funde im Internet, wie wichtig es ist, das das Urheberrecht überarbeitet werden muß. Denn das ist für mich ein wichtiger Zugriff auf „Kulturgüter“ um anderen mit einfachsten mitteln Dinge zu zeigen, mit denen man sich mal beschäftigte.

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Damals als die Welt noch in Ordnung war.

15. Juni 2010 at 20:36 (Fundstücke, Lustig) (, )

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Kasier vs. Emmely

15. Juni 2010 at 20:36 (Gesellschaft) (, , )

Nachdem nun das Bundesarbeitsgericht urteilte, das die Kündigung unwirksam ist und nun Emmely wieder für Kaiser`s arbeiten darf, habe ich immer noch verstanden wieso Kaiser’s überhaupt der Meinung war, ihr wegen diesen Pfandbon zu kündigen, dieser gehörte doch nicht mal Kaiser’s. Also wenn überhaupt jemanden ein Schaden entstanden ist, dann doch dem unbekannten Besitzer. Und was hätte Kaiser mit dem Geld gemacht, bzw. was macht Kaiser mit all dem Pfandschlupf und nicht eingelösten Pfandbons, an wohltätige zwecke spenden?

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Schnecken Straßen für Touristen

15. Juni 2010 at 20:35 (Fundstücke, Lustig) (, , )

Oh ja, das wünsche ich mir auch für Berlin. Eine Überholspur  für einheimische und eine Schnecken Spur für Touristen und ähnliche im Weg herum steher. Jeff Greenspan hatte diese Jux-Idee für New York, in der Stadt in der die Menschen noch etwas schneller laufen als in Berlin. Die Jungs von  Improv Everywhere haben sich dem auch angenommen und es gleich noch mal in die tat umgesetzt.

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Ich kann komische Menschen sehen

15. Juni 2010 at 20:34 (in eigner sache, Leben) (, , , , )

Ich frage mich immer wieder auf was für Menschen ich treffe, und wen ich da so kennen lernen? Vor allem erschüttert es mich, wenn längere Bekanntschaften und auch Freunde auf einmal Äußerungen von sich geben, bei den es einen den Boden unter den Füßen weg reißt.
So war es denn auch letzten Freitag. Die Zeit schien mal wieder reif für ein absurdes Verhalten. Ein Freund kam zum Grillen vorbei, mit seinen Fahrrad. Er wollte es mit in meine Wohnung nehmen, ich bat ihn es draußen im Hof anzuschließen, da es mir in der Wohnung im weg stünde und nicht unnötig Dreck in die Wohnung geschleppt werden muß. Das paßte ihm nicht, er hatte sorge das es draußen geklaut würde. Ich machte dann den Vorschlag, das er es doch (hinten) in den Garten stellen kann, da geht je keiner rein und außerdem sitzen wir ja auch gleich draußen. So konnte also seinen geliebten Fahrrad nichts passieren, zu dem war ein schloß drum.
Mürrisch machte er es dann auch, um dann, wie immer, mit Straßen Schuhen erstmal in die Wohnung zu marschieren. Als wenn ich ihn nicht oft genug gesagt hätte das ich das nicht möchte.
Ich bin ja diese Respektlosigkeit schon gewohnt und habe mich nicht weiter aufgeregt, da ich für seine besonderen Umstände Verständnis habe – auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte. Die nächste Stunde, war er dann ziemlich mies gelaunt und ist dann nach einen Einkauf wieder nach Hause gefahren. Er sei von mir enttäuscht und geknickt. Anscheint weil ich darauf bestehe, das meine Ansage als „Gastgeber“ vom „Gast“ zu respektieren sei. Als er ging, brummelte er noch etwas von die Freundschaft sei gelaufen.

Ich kann eigentlich nur den Kopfschütteln und möchte mich dazu auch gar nicht weiter auslassen, so ein verhalten ist mir zu Infantil.

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Fragen über Fragen und doch keine Antwort

11. Juni 2010 at 11:14 (Gesellschaft) (, , )

Wenn wir alle unsere Fragen mit gegen Fragen erwidern, bekommt niemand eine Antwort.

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Cover besser als das Original

7. Juni 2010 at 18:59 (Cover Songs, Musik) (, , , , )

Hier bleibt mir nicht viel zu sagen, es ist einfach schön – das Original, Wonderwall, stammt vom Oasis.

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Die Wurzel unserer Probleme – Ein Lösungsvorschlag

7. Juni 2010 at 18:21 (Gesellschaft, Natur, Politik) (, , , , , , , , , )

Für eine neue Welt.

Unsere Gesellschaft schiebt einen riesigen Berg von Problemen vor sich her, deren Vermehrung und Verschärfung inzwischen so rasant geworden ist, daß uns zu ihrer Lösung kaum noch etwas einfällt, wir kommen einfach nicht hinterher (Kostenexplosion im Gesundheitswesen, Massenarbeitslosigkeit, Armut, Klimaerwärmung, Gewalt usw.). Politiker und „Fachleute“ doktorn an einzelnen Symptomen herum, ohne wirklich etwas zu verbessern, eher im Gegenteil

Da wird die energieintensive Aluminiumproduktion von der „Ökosteuer“ ausgenommen, um einige Jahre später über eine Abgabe auf Getränkedosen zustreiten, es werden die Kürzung der Sozialhilfe oder schärfere Gesetze gefordert und Verkehrsleitsysteme oder Gentechnik als Innovation bejubelt und mit hochdotierten Preisen belohnt.
Solche Scheinlösungen haben jedoch den Nachteil ihrerseits ein ganzes Bündel neuer Probleme zu schaffen, deren Abfederung meist ein noch größeres Bündel am Gegenmaßnahmen erfordert, die dann auch wieder nur Scheinlösungen sind. Die Katze beißt sich in den Schwanz.
Das hat dazu geführt, daß viele Menschen resigniere: „Das System ist nicht reformierbar“, „Das System muss zusammenbrechen, damit etwas neues entstehen kann“. Andere sind dahin gekommen die globale Krise gleich ganz zu leugnen oder wenigsten zu ignorieren.
Dabei wäre eine Lösung unserer Probleme erstaunlicherweise mit einen einzigen Handgriff zu erreichen.

Es gab immer wieder Menschen, die Lösungen für Probleme gefunden haben, die sie selbst gar nicht kannten. Einer dieser Menschen war der britische Ökonom Adam Smith (1723-1798). Er entdeckte ein natürliches Gesetzt, welches er das „Prinzip der unsichtbaren Hand“ nannte. Es lautet: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.. Das bedeutet, daß Dinge, die im Überfluss vorhanden sind z.B. Wasser einen relative niedrigen Preis, und Dinge, die knapp sind z.B. Silber ihrer Seltenheit entsprechend höheren Preis haben.

Dieses Grundgesetz der Marktwirtschaft ist die Säule, auf der ihr gesamtes Gedankengebäude ruht. Es ist Charakteristikum und Spielregel im einem, ohne Zusätze, ohne Stolperfallen, ohne Hintertürchen.
Aber wie kann dieser banale Satz von Angebot und Nachfrage uns oder gar den ganzen Planeten retten? Schließlich leben wir seit Jahrzehnten in einer Marktwirtschaft!!
Letzteres haben wir so oft gehört, es geht uns so leicht von den Lippen, daß wir ganz vergessen haben es einfach einmal auf seinen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.
Nun wäre es müßig für jedes Auto, jedes Paar Schuhe, jede Nagelfeile eine eigene marktwirtschaftliche Untersuchung anzustellen. Gibt es nicht wie die Säule, auf der das Gedankengebäude der Marktwirtschaft ruht auch denen die tatsächliche, materielle Volkswirtschaft ruht?
Doch, die gibt es. Man kann erkennen, daß von den Chinesen über die Ägypter, die Griechen und Römer bis hin zu unserer Kultur alle Volkswirtschaften, ja alle Zivilisationen auf zwei Säulen ruhen. Sämtliche Produkte beinhalten beide in unterschiedlichen Anteilen. Nimmt man eine weg, bricht alles zusammen.
Würde man diese beiden Säulen auf das Wirken des marktwirtschaftlichen Grundprinzip hin untersuchen, müsste man doch klar sehen, ob das, was die Säulen tragen tatsächlich eine Marktwirtschaft ist oder nicht:
Für eine Volkswirtschaft benötigt man zunächst ein Volk. Dieses ist in der Lage Arbeiten zu vernichten. Die erste Säule heißt also „Arbeitskraft“. Wie sieht es nun aus, ist Arbeitskraft in den reichsten Industrienationen (USA, Japan, Deutschland, Italien) frei verfügbar oder eher knapp?
Jeder weiß, daß sie im Überfluss vorhanden ist. Nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage müsste Arbeitskraft also äußert preiswert sein. Tatsächlich ist sie aber im Gegenteil sogar ausgesprochen teuer. Das hat seinen Grund und den finden wir in der zweiten Säule – der Energie.
Wir benötigen riesige Mengen an Kohle, Öl und Gas zum Heizen, für unsere Mobilität, den Betrieb von Fabriken usw. Ein geradezu lächerlich winziger Bruchteil davon lagert in Form von Braun- und Steinkohle auf deutschem Boden. Der ganze Rest muss unter großem Aufwand z.B. aus Sibirien, Saudi Arabien oder Nigeria herangeschafft werden.
So gesehen ist Energie enorm knapp und müsste nach dem marktwirtschaftlichen Prinzip relativ teuer sein, aber auch das ist nicht der Fall und jetzt sind wir mittendrin!
Energie wird nämlich vom Staat künstlich billiger gemacht, als sie eigentlich ist. Dieses mit Hilfe eines unübersichtlichen Systems aus tausenden offenen und versteckten, direkten und indirekten Subventionen: 30 cent pro Kilometer, wen wir mit dem Auto zur Arbeit fahren, 21,48 cent pro Liter dafür, daß Landwirte mit panzerschweren Maschinen die Böden ruinieren, Aufhebung der Landschlusszeiten nur für Tankstellen (Quersubvention möglich), Ausnahme von der „Ökosteuer“ ausgerechnet für die energieintensive Industrie (z.B. Aluminiumgewinnung, Energieerzeuger), 1,5 Mrd. DM für den Bau der Leunaraffinerie und das Minol-Tankstellennetz als Kostenlose Dreingabe, beim Flugbenzin (also der Tourismusindustrie) verzichtet der Staat vorsichtshalber gleich ganz auf die Erhebung einer Steuer, Flugbenzin ist steuerfrei! Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, es werden gigantische Geldmengen ungeschichtet.
Die Gelder gehen an Energieerzeuger, Endkunden und Firmen, die so ihr Erzeugnisse billiger anbieten, als sie eigentlich sind. In vielen Fällen wird dadurch erst künstlich ein Markt für an sich unverkäufliche und vollkommen überflüssige Produkte geschaffen, die an anderer Stelle immense Folgekosten verursachen (Zigaretten, Getränkedosen, Werbung). Die Adresse haben wir jetzt grob lokalisiert, aber wir ist der Absender?
Woher kommt das ganze Geld?
Die Antwort ist so einfach, wie erschreckend: von der anderen Säule- der Arbeitskraft.
Die Steuern und damit die Kosten der Arbeitskraft werden durch diese Subventionen künstlich angehoben. Gleichzeitig werden durch den oben erwähnten Mechanismus z.B. die Kostenexplosion im Gesundheitswesen, Arbeitslosigkeit und Umweltschäden verursacht, was die Lohnnebenkosten gleich noch einmal in die Höhe treibt. Das schaukelt sich selbst auf.
Das ist der Wahnsinn, der letzten Endes für so ziemlich alle Probleme auf unseren Planeten verantwortlich ist. Was auch immer man betrachtet (z.B. Bevölkerungsexplosion, Artensterben, Verrohung der Gesellschaft), wer es ehrlich durchdenkt wird in jedem Fall feststellen, daß die Ursache darin liegt, daß unsere gesamte Wirtschaft auf dem Nichtfunktionieren des marktwirtschaftlichen Prinzips von Angebot und Nachfrage fußt, welches schon an den beiden Säulen (Arbeit und Energie), auf denen alles ruht, also der Basis unserer Zivilisation, ausgehebelt und in sein Gegenteil pervertiert wird.
Nur dadurch ist es möglich, daß 20% der Weltbevölkerung 80% der Weltrohstoffe verbrauchen, das meiste davon sinnlos verschwenden und der Rest der Menschheit leer ausgeht.
Nur dadurch ist es möglich, daß Industrien boomen, die in erster Linie Energie verbrauchen und die es unter marktwirtschaftlichen Bedingungen so gar nicht gäbe (z.B. Werbe-, Tabak-, Baumwoll-, Massentierhaltungsindustrie).
Nur dadurch ist es möglich, daß Industrien, die weniger Energie benötigten, dafür aber mehr Personal (Stichwort Arbeitslosigkeit) keine wirkliche Chance haben (z.B. Solar-, Windenergie, Hanfindustrie, ökologischer Landbau, echte Preislaufwirtschaft, Mehrfachnutzung durch Energiekaskaden, biokybernetische Technologien [Bionik]).
Der eingangs erwähnte einzige „Handgriff“ zur Lösung unserer Probleme ist als in Wahrheit gar nicht, was wir tun, sondern nur etwas, das wir lassen müssen, nämlich das weltweite Subventionieren von Energie. Gut wäre es natürlich, wenn nach und nach alle Subventionen ausliefen.
Um also wirklich innovativ zu sein und den Sprung von der niederen Organisationsform des eigentlich ungerechten Kapitalismus auf die höhere Organisationsform der vom Wesen her demokratischen Marktwirtschaft zu schaffen ist es nicht notwendig viel zu tun, sondern es gemeinsam zu tun, also in einer Form echter, sozusagen geistiger Globalisierung. Nur so kann das für die ganze Menschheit völlig neue Experiment „Marktwirtschaft“ erfolgreich verlaufen.

Dabei werden wir nicht in kühlen Wohnungen sitzen um das Klima zu schonen, wir werden spottbillige Heizungsanlagen haben, die ein sehr gesundes und anregendes Raumklima verbreiten.
Wir werden nicht auf unsere Reisefreiheit verzichten müssen, sondern Mobilität auf allerhöchsten Niveau genießen, auch in geistiger Hinsicht.
Wir werden nicht massenhaft arbeitslos, sondern es werden völlig neuartige Technologien, Wirtschaftszweige und Arbeitsplätze entstehen, von denen wir jetzt nicht einmal träumen können. Dies auf Basis von in jeder Weise innovativer Arbeits- und Vergütungsmodelle.
Marktwirtschaft bedeutet nicht Verzicht oder gar Verlust, sondern riesigen Gewinn.
Marktwirtschaft bedeutet nicht, wie jetzt noch, gegen die Natur zu arbeiten, sondern die unglaublichen Potentiale unserer Biosphäre gewinnbringend zu nutzen.
Marktwirtschaft bedeutet nicht Egoismus, sondern die Anerkennung der Tatsache, daß sechs Milliarden Menschen eine Familie sind, die nur diesen einen Planeten besitzt.
Wenn wir das begreifen, wird die Erde für alle Menschen, Tiere und Pflanzen ein schöner Ort zum Leben sein und bleiben.
[Autor: Nephilim]

Der Artikel stammt aus dem Jahr 2002, deshalb stimmen die Faktischen Zahlen angaben nicht mehr mit heutigen Werten überein, doch das Prinzip ist immer noch das selbe.
Erweitern möchte ich diesen Vorschlag um eine Erhöhung der Energie Kosten. Damit soll die Wirkung verstärkt werden, weg von der Energie und Ressourcen Verschwendung hin zu Ökologischen und Ökonomischen Nutzung und auch der Preis der Umweltzerstörung mit eingerechnet wird. Denn wir haben schon einige Jahren an Zeit, für diesen weg verloren und werden noch einige Jahre brauchen dies Änderung um zusetzen, des weiteren wird es noch weiterhin Subventionen in anderen Ländern gegeben. Die wiederum den Energie Sektor verbilligen.
Erwähnen soll ich das der Autor diese Ansicht nicht vertritt, allerdings auch meine Argumentation (Erdöl wird durch Subventionen in anderen Ländern weiterhin „billig“ für uns bleiben) nicht widerlegen konnte.

Lesenwertes (Grundlage des Artikels):
Frederic Vester
Neuland des Denkens – Vom technokratischen zum kybernetischen Zeitalter
erschienen bei dtv
ISBN: 3-421-02703-X

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Die Sonne

7. Juni 2010 at 17:42 (in eigner sache, Liebe) (, , )

Ich bin die Sonne,
stehe im Zentrum meines Ichs,
um mich herum dreht sich die Welt,
die ich mir mach, wie sie mir gefällt

Meine strahlen erfreut die Menschen,
spendet es ihnen Freude im Herzen,
doch komm mir nicht zu nah,
sonst versenk ich Dir noch das Haar

Ziehe ich alle in meinen Bann,
schenke ihnen wärme irgendwann,
doch wer nicht spielt nach meinen Regeln,
den werd ich bis zum Pluto kegeln

Mein Helles leuchten stammt nicht vom Feuer,
es ist mein Antlitz, das ist dir nicht geheuer,
so hell – das es dich blendet,
damit dein Blick mein inneres nicht schändet

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Bundespräsident ade – Die Worte sind wieder da.

7. Juni 2010 at 17:25 (Politik) (, , , , , , , , )

Nun ist es 7 Tage her, das Horst Köhler von seinen Amt als Bundespräsident zurück trat. Mir fehlten die Worte und was ich davon halten sollte war mir auch nicht so ganz klar. Ich Verstand auch nicht so recht wieso, weshalb und warum überhaupt?
Die Kritik um die es ging, ist an mir ganz und gar vorbei gegangen, was ich dann aber nachholte. Um die besagte Aussage um die es ging: die kann man missverstehen (muß man aber nicht), sie ist vielleicht auch nicht vortrefflich formuliert, doch die Kritik ist meines Erachtens um einiges über das Ziel hinausgeschossen, ob nun SPD, Grüne, Linke, Medien oder Blogger, doch vor allem von Herrn Jürgen Trittin, den ich als einer der besten Politiker, im Bundestag, sehr schätze, bin ich maßlos enttäuscht.
Den Bundespräsidentin (jetzt a.D.) Horst Köhler vorzuwerfen das er mit der Außenpolitiker nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetz stünde, entzieht sich jeglicher Vernunft. Horst Köhler, ist meines Erachtens, dem Amt des Bundespräsident mehr als gerecht geworden, ich rechne es ihm hoch an das er nie sparsam mit der Kritik an seine eignen Zunft und Partei war, das er nicht jedes Bundesgesetz blindlings unterschrieb, im wissen das sie nicht mit unser Verfassung vereinbar war und das obwohl seine Kompetenzen doch eher bei den Finanzen und der Wirtschaft liegen. Doch das was man ihm vorwarf ging zu weit und ja, Herr Köhler hat Recht die Kritik schadete dem Amt, hier wurde eine rot Linie überschritten und am liebsten hätte ich Herrn Trittin als er nach dem Rücktritt auf dessen geäußerte Kritik angesprochen wurde, entgegen gebrüllt „Halt einfach jetzt mal deinen Mund!“ und übe dich in Demut.
Aber ich bin auch von Herrn Köhler sehr enttäuscht, ja ich fühle mich von ihm im Stich gelassen und sehe den Rücktritt als großeren schaden für das Amt des Bundespräsidenten. Hätte es hier nicht eine andere Lösung gegeben?
Der nachfolgende Wettstreit der Medien war auch unerträglich. Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat, als die Meldung raus war, um nach dessen NachfolgerIn, immer wieder bohrend nach zu fragen. Vor allem, bei der Personale die gehandelt wurde. Bitte wer hat denn ernsthaft Frau Ursula von der Leyen als neue Bundespräsidentin in Betracht gezogen, vorgeschlagen oder sehen wollen? Die Frau, die einen populistischen Wahlkampf auf untersten Niveau führte, die Computer Affine Menschen als schwer Pädokrimiell bezeichnet (das ist Beleidigend und Verleumderisch), ist eines Amtes von solchen Format nicht würdige. Genauso wenig jemand der unser Grundgesetz ungeachtet torpediert und versuchte es aus zu höhlen, wie Herr Wolfgang Schäuble. Der unverfroren den deutschen Bundestag wegen einer 100.000 DM Schwarz-Geld-Spende an log. Solche Leute sind für uns als Minister schon Strafe genug, doch im höchsten Amt untragbar. Es braucht einen Menschen von Format, mit Charakter, der über der Tagespolitik steht, eine moralische Instanz ist, ein Leuchtturm für die Menschen unseres Landes und nicht ein schwarzes Loch wie es Frau Lyen oder Herr Schäuble sind.

Wobei ich dann auch bei den Kandidaten angekommen bin. War ich doch schon sehr erleichtert das es nicht einer der beiden obigen sein sollte. Doch mit Herrn Wulff ist der Dreier Koalition nicht der große Wurf gelungen, dafür aber der SPD und den Grünen um zu mehr, an Herrn Gauck habe nun gar nicht gedacht. Mir schwebten dann doch eher Politiker wie Herr Klaus Töpfer, Frau Rita Süssmuth oder Herr Hans-Jürgen Papier vor. Die sich aber alle, mit weiten Abstand hinter, der von mir hochgeschätzten und Ehrenhafte Frau Jutta Limbach (bekomme ich immer ganz feuchte Augen), anstellen können.

Jetzt weiß ich nun nicht, ob ich hoffen soll das Herr Gauck gewinnen soll oder nicht, weil das wäre dann nämlich das nächste Erdbeben das die Dreier Koalition erschüttert. Denn die Schadenfreude ist mir bei unserer Lage wirklich vergangen. Doch irgendwie habe ich je so meine Zweifel ob schwarz/blau/gelb so recht zusammen passen. Mir kommt es so vor als wenn schwarz/blauen mit den roten viel mehr schnitt mengen haben als mit den gelben. Das aber ist nun ein ganz anderes Thema und ich bin froh das ich doch noch den Artikel fertig stellen konnte, habe ich mich doch die letzten drei Tage sehr schwer getan. Zwar hatte ich mir bewusst Zeit gelassen, um erst mal nach zu denken, doch dann den Zeitpunkt zum schreiben verpaßt.

Zu guter letzt, die LinksPartei hat einen an der Waffel, das sie Herrn Gauck nicht wählen will, das spricht dann aber Bände.

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